2009年9月30日水曜日

華道家 前野博紀 日経associate

・他人の役に立とうなんて考えて人間は生きているのだろうか
 そう思った時、ふと花の姿が浮かんだ。
・「この生き方で生きよう」と思う役で立つことこそが"役立ち”。
・結果として、人の役に立っていた。そんな生き方をカッコいいと思った。
 by 前野博紀


自分の生き方に覚悟がある人はきらきらしている。
外見だけの花となるんじゃなくて、
小さくてもいいから一つの花になりたい。
目を向けさせる花ではなくて
日陰に咲いていても目を向けてくれる人、出会った人には
元気を少しでも与えることのできる花になりたい。

太詩

090930

ロジスティックセンターでの研修。
荷物の仕分けに、荷降ろし。
シンプルな簡単に見える作業が、
今の会社のビジネスを支えている。
仕事に優劣なんてない。
いろんな立場のいろんな人の気持ちをわかるようになりたい。

全ての人の気持ちをわかることわできないことは分かってる。
だけれど考え方よ寛大にそして穏やかに。

太詩

2009年9月28日月曜日

uptown 記事




記事引用
Wenn Gott zürnt, steht der Baum Kopf
Überall dort, wo der Affenbrotbaum wächst, erzählen sich die Einheimischen die wunderlichsten Geschichten über seinen Ursprung
PETER JAEGGI
September 2009
Unsere Baobab-Expedition beginnt seltsamerweise in einem Schnapsladen. Weshalb, bleibt vorerst ein Rätsel. Auf jeden Fall beharrt unser Begleiter Nandrasana Farezy darauf, zusätzlich zum Trinkwasser eine Flasche Rum einzupacken. Dabei gelüstet es uns bei 40 Grad im Schatten nicht im Geringsten nach Alkohol.
„Er bemächtigt sich des ganzen Planeten. Er durchdringt ihn mit seinen Wurzeln. Und wenn der Planet zu klein ist und die Affenbrotbäume zu zahlreich werden, sprengen sie ihn.“ – Als so gefährlich beschreibt der Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry im „Kleinen Prinz“ jenen Baum, der mehr als 1.000 Jahre alt werden kann. Mit einem Durchmesser von bis zu zehn und mehr Metern ist er der dickste Vertreter des Pflanzenreiches.

Die Menschen vom Stamm der 
Sakalava sehen hier im Baobab alles andere als ein zerstörungswütiges Ungeheuer. Im Gegenteil; sie nennen den größten Vertreter der Art, der bis zu 
30 Metern in den Himmel ragt, liebevoll „Reniala“, was so viel wie Mutter des Waldes bedeutet.

Plötzlich hält Monsieur Farezy an, verlangt bestimmt nach unserer Rumflasche, weist uns dann an, ihm zu folgen. Nach rund 20 Minuten Fußmarsch durch den trockenen, niedrigen Busch stehen wir Menschenzwerglein vor einem rund 25 Meter hohen, urtümlichen Baobab, eingerahmt von zwei Tamarindenbäumen. „Er ist heilig“, raunt uns Nandrasana Farezy zu, um gleich darauf im Unterholz zu verschwinden. Nach kurzer Zeit winkt er uns heran, bittet uns, ruhig zu sein. Er müsse die Geister um eine Zutrittsbewilligung für den fremden Besuch bitten. Er kniet nieder, hebt ein großes, leeres Schne-c-kenhaus vom Boden auf, füllt es mit Rum, schließt die Augen und trinkt das Gehäuse, andächtig in beiden Händen haltend, aus. – Ja, die Geister seien uns wohl gesonnen, beruhigt uns anschließend Monsieur Farezy.

Ein Baum als „Kirche“: Zwei Zeremonien seien es, die die Sakalava zu dieser „Mutter des Waldes“ brächten. Einmal die Bitten um Erlösung von einer Not wie Krankheit oder Dürre. Zum andern ein mehrtägiges Ritual mit dem Namen „Bilo“. Monsieur Farezy erzählt dazu die Geschichte vom unbekannten Toten, der von der Seele eines Lebenden Besitz ergreift. Dieser böse Geist werde dann mit Opfergaben wie Zebus, Honig und Rum und mit rituellen Tänzen am Fuße des Baobabs ausgetrieben. Bis die Familie des Besessenen das Geld für die opferreiche Zeremonie beisammen habe, vergingen oft zwei Jahre.

Überall, wo der Affenbrotbaum wächst – in Afrika, Madagaskar und Australien –, erzählen sich die Einheimischen die wunderlichsten Geschichten über seinen Ursprung. Eine der am weitesten verbreiteten Legenden klingt in Afrika und in Madagaskar ähnlich: Zuerst pflanzte Gott den Baobab mitten in den Regenwald; bald aber begann er der großen Feuchtigkeit wegen zu jammern. Gott zeigte Erbarmen und setzte ihn auf einen Berg. Doch der Baobab fuhr fort mit dem Maulen, weil es ihm nun zu hoch war. Da wurde der Schöpfer zornig, riss den Baum wütend aus und warf ihn in eines der trockensten Gebiete, das er finden konnte. Dort landete er auf seinem Kopf. Deshalb ist der Affenbrotbaum der einzige Baum, der „verkehrt herum“ wächst.

Und tatsächlich: Manche dieser mächtigen Gestalten sehen mit ihrem regenschirmartigen Kronendach aus, als ob sie mit den Wurzeln in der Luft dastünden. Überhaupt sind Baobabs einmalige „Charakterdarsteller“ im Schauspiel des Pflanzenreiches. Auf dem Weg bis Bekonazy begegnen wir solchen, die an eine Karotte erinnern, anderen, die wie eine Kaffeekanne, ein verhutzeltes Waldmännchen oder wie eine riesige Flasche aussehen.

In Bekonazy führt uns Monsieur Farezy zu einem Bauern, der zeigt, dass der „Reniala“ auch eine wertvolle Nutzpflanze ist. Dit Remangnowa Ratsimbazy (22) hat es nämlich auf die Honigbienen abgesehen, die in den vielen Löchern des Baumes Unterschlupf finden. In einer halsbrecherischen Aktion rammt er im Abstand von etwa 40 Zentimetern kurze Pflöcke in den kirchturmhohen Stamm, die ihm als Treppe dienen. So kommt er nicht nur zum begehrten Honig, sondern auch zu den boxhandschuhgroßen Früchten in der Form einer ovalen, harten, braunen Nuss.

Es gibt kaum einen Teil des Baobab, der Mensch und Tier nicht von Nutzen wäre. Die Fruchtkerne mit einem pistazienähnlichen Geschmack sind sehr fettreich. Dem Bauern Ratsimbazy dienen sie einerseits als willkommene Abwechslung im Menüplan, andererseits lässt er daraus ein wertvolles Speiseöl herstellen. Aber auch Suppen und Butter liefert die Baobabfrucht. In afrikanischen Ländern geben junge Baobabblätter ein spinatähnliches Gemüse; die Wurzeln werden gekocht und vor allem in Hungerzeiten verspeist. Den Männern gibt der Wurzeltee Mut und Kraft, die Volksmedizin kennt ihn als Mittel gegen Malaria und Entzündungen. Wurzeln und Rinde liefern Fasern für Fischernetze, Schnüre, Matten und Kleidungsstücke.

Der Baobab als Nutzpflanze. Dazu erzählt uns Nandrasana Ferezy diese erstaunliche Geschichte: Während langen Trockenperioden schlugen seine Vorfahren einen spitzen Pflock in den Stamm. Nach etwa einem Monat wurde er entfernt, und aus dem Loch floss reins-tes Trinkwasser, genug, damit ein 150-Seelen-Dorf samt seinen Rindern während 20 Tagen überleben konnte. Der extrem hohe Feuchtigkeitsgehalt ist auch der Grund, weshalb Elefanten in einigen Gegenden Afrikas in wasserknappen Zeiten mit ihren Stosszähnen den Stamm durchlöchern und das Feuchtigkeit speichernde Holz fressen. Aus Mali wird berichtet, dass dort hohle Affenbrotbäume bereits im frühen 14. Jahrhundert mit bis zu 7.000 Litern Trinkwasser gefüllt worden seien.

Manche Baobabs sind innen hohl. Die riesigen Räume bieten nicht nur eine Behausung für Fledermäuse, Schlangen und Echsen; sie stehen oft auch dem Menschen als Unterschlupf zur Verfügung. In Nigeria, Südtansania und Australien etwa diente ein Baobab als Gefängnis, anderswo als Stall.

Antoine de Saint-Exupéry hat sich im „Kleinen Prinz“ offenbar geirrt, als er schrieb: „... die Gefährlichkeit der Affenbrotbäume ist so wenig bekannt, und die Gefahren, die jedem drohen ... sind so beträchtlich, dass ich sage: Kinder, Achtung! Die Affenbrotbäume!“ Vielleicht müsste man ihnen heute zurufen: „Affenbrotbäume: Vorsicht, Menschen!“

Uptown

Uptownというドイツの新聞に写真を乗せてもらえた。
http://www.uptown-online.de/leben-etc/enjoy/archiv/2009/09/wenn-gott-zuernt-steht-der-baum-kopf/
ちょっとほっこりした。

ぼくは自分の言葉でなにかを表現することを得手としていない。
写真から少しでも何か感じてくれれば、それが自分の伝えたかったことなのかも。

言葉は心を表現する手段だけれども
唯一の手段ではないと思う。

太詩

エジソンの名言

私たちの最大の弱点はあきらめることにある。
成功するために最も確実な方法は
常にもう一回だけ試してみることだ。

失敗?これはうまくいかないことを確認することができた成功だよ。

・究極のポジティブシンキング
・成功と思い続けてあきらめずアクションをとればそれがいつか成功となる。

心敬 「ささめごと」

聖人には心なし、人の心を心とす。
聖人には言葉なし、人の言葉を言葉とす。

・自分、自分という考えかたより、私を越える心の工夫が豊な精神世界を育む。

2009年9月23日水曜日

単純な脳、あいまいな私

脳は顔に敏感なんです。ところが、顔全体をじっくり隈なく見ているようで
実際には、顔の半分しか見ていない。左側だけ。

睡眠は脳や体をクールダウンするための休息時間では決してなくて、
もっと積極的に情報の整理や保管を行うための活動的な「行為」

僕らにとって「正しい」という感覚を生み出すのは、
単に「どれだけその世界に長くいたか」というだけのこと

「ラ」の音しか聞かせないで育てたネズミは、「ラ」の音以外は聞き取れなくなってしまう。

「私たちの心には、「意識できるところ」と「意識できないところ」があるってことです。
意識と無意識ですね。そして、どっちの世界が広大かといえば無意識。
つまり、私たちの行動や思考のほとんどは無意識的な振る舞いです。
でも残念なことに私たちは、その意識できている自分こそ、自分のすべてであると思い込んでしまいがち」

意識は、無意識によって選択した行動の理由を、あとづけで説明しようとする

自由は、行動よりも前に存在するものではなくて、行動の結果もたらされるもの」
自由意志は「動かすのを中止することしかできない」

「その創発の産物のひとつが「心」だ。だからこそ、「心」って予想外な産物だったし、
それゆえに、崇高でさえある。でも、創発って、実のところ、
驚くほど少数の簡単なルールの連鎖で勝手に生まれてしまうもの。
それを、僕らが一方的に「信じがたい奇跡」に触れたかのように、摩訶不思議に感じているだけ。」

レバレッジ時間術

・「常に時間はたっぷりある、うまく使いさえすれば」by ゲーテ

・「忙しい」=「これ以上は何もできない」と思いこむことが問題
 →効率化する努力を放棄して、勝手に自分の限界を引き下げてしまう

・「課題」とは、「問題点」のようなネガティブなものではなく、ポジティブなもの。

・知識労働に際限はない。重要なのは時間の長さではなく、その密度

・仕事というのは、与えられた作業を終わらせることではなく、
与えられた時間の中で目的を達成すること。

・「時間効率を上げる」ことと、単にスピードを上げることとは違う。
 重要なんのは時間密度を濃くすることによって時間を短縮すること。
 そしてその時間をどこに再投資するか、それぞれ自分の状況に合わせて判断すること

・「インプット」の時間は、時間投資の元手として最も重要。
 だが、意識しないとすぐ他の時間に侵食される
 →「インプット」の時間を最優先で決めて、次に「アウトプット」「生活」、
  最後に「プライベート」の順で割り当てていくべき。

バオバブ写真

ドイツの新聞に写真を使ってもらった。


ちょっとうれしい。

京都東山にて考えたこと

京都にある哲学の道。
ここは僕の大好きな場所。
この5連休の合間を縫って、久しぶりに訪れた。

連休ということもあり、多くの人、人、人。

そんな中、考えた。

自分のこれからの人生、今置かれている現状、
自分を支えてくれる人たち。

想うだけでは何も変わらないけれど、
想わなければ何も起こる可能性はでてこない。

思考をひな形に収めるのは楽だけど、
思考をひな形に収めるのでは面白くない。

効率的、合理的に日々を過ごすのは楽だけど、
人生を合理的には生きたくない。

こころよもっと柔軟に。。